09.06.2015 — Die Universität Tübingen bringt die Krimifigur Kurt Wallander des schwedischen Autors Henning Mankell im Sommer 2016 auf die Opernbühne. Die Musik zur Oper «W – The truth beyond» stammt vom (natürlich) schwedischen Komponisten Fredrik Sixten.
09.06.2015 — Die Universität Tübingen bringt die Krimifigur Kurt Wallander des schwedischen Autors Henning Mankell im Sommer 2016 auf die Opernbühne. Die Musik zur Oper «W – The truth beyond» stammt vom (natürlich) schwedischen Komponisten Fredrik Sixten.
Das Libretto in englischer Sprache verfasst der schwedische Dramatiker Klas Abrahamsson. Initiator des Projekts ist der Tübinger Universitätsmusikdirektor Philipp Amelung.
Fredrik Sixten gilt als einer der bedeutendsten Kirchenmusiker Skandinaviens. Er war Organist am Dom zu Härnösand in Schweden sowie am Nidarosdom im norwegischen Trondheim. 2010 wählte ihn die Stockholm Music Association zum Composer of the Year. Sixten, der seit Mitte 2014 als freier Künstler arbeitet, komponierte bislang vor allem Oratorien, wie ein Requiem, eine Markuspassion sowie ein Weihnachtsoratorium.
Unter der künstlerischen Leitung von Philipp Amelung werden das Collegium Musicum der Universität sowie Studierende der Musikhochschule Stuttgart die Oper aufführen. Die Regie übernimmt der Schauspieler und Moderator Malte Arkona. Weitere Kooperationspartner und Förderer sind die Fachbereiche Musikwissenschaft, Medienwissenschaft, Germanistik und Skandinavistik der Universität Tübingen sowie die Städte Tübingen und Ystad, der schwedische Schauplatz der Wallander-Krimis.
Die Uraufführung wird am 15. Juli 2016 in Tübingen mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen stattfinden. Am 13. August ist die Premiere im Theater von Ystad gemeinsam mit dem Orchester La Banda modern. (cf)