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Feinschliff am Notentext von Bruckners Neunter

13.07.2015 — Das Staatsorchester Kassel bringt heute Bruckners Sinfonie Nr. 9 d-Moll mit vervollständigtem Finale in der Aufführungsfassung von Samale-Phillips-Cohrs-Mazzuca zur Aufführung – und zwar die aktuellste, letztmalig im Juni 2015 revidierte Ausgabe.

 

13.07.2015 — Das Staatsorchester Kassel bringt heute Bruckners Sinfonie Nr. 9 d-Moll mit vervollständigtem Finale in der Aufführungsfassung von Samale-Phillips-Cohrs-Mazzuca zur Aufführung – und zwar die aktuellste, letztmalig im Juni 2015 revidierte Ausgabe.

 

Fast ein Jahrzehnt lang – von 1887 bis zu seinem Tod 1896 – arbeitete Bruckner an seiner neunten Sinfonie, ohne sie vollenden zu können. Vom gross angelegten Schlusssatz hinterliess er nur umfangreiche Skizzen. Der italienische Dirigent und Komponist Nicola Samale hat sich seit 1983 mit dem Finale-Fragment beschäftigt. Zusammen mit Giuseppe Mazzuca legte er 1985 eine erste Spielversion vor, die unter anderem von Eliahu Inbal aufgeführt und eingespielt wurde.

 

Danach arbeitete Nicola Samale gemeinsam mit Benjamin-Gunnar Cohrs und John A. Phillips weiter an der Partitur. Im Jahr 2011 hat die Autorengemeinschaft insbesondere die problematische Coda nochmals gründlich umgearbeitet und eine Version erstellt, die 2011/12 von Sir Simon Rattle und Friedemann Layer der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

 

Im Konzert des Staatsorchesters Kassel erklingt nun die letztmalig revidierte Ausgabe dieser Finale-Fassung vom Juni 2015. (cf)

 

Mehr Infos: www.staatstheater-kassel.de

 

 

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