24.09.2015 — Ravel war nicht besonders stolz auf seinen «Bolero». Er habe nur ein Meisterwerk gemacht, spottete er selber einmal, leider enthalte es keine Musik. Die Kulturschiene Herrliberg bietet die Gelegenheit, den überaus selbstkritischen Komponisten in seiner ganzen Komplexität kennenzulernen.
24.09.2015 — Ravel wr nicht besonders stolz auf seinen «Bolero». Er habe nur ein Meisterwerk gemacht, spottete er selber einmal, leider enthalte es keine Musik. Die Kulturschiene Herrliberg bietet die Gelegenheit, den überaus selbstkritischen Komponisten in seiner ganzen Komplexität kennenzulernen.
Maurice Ravel war Sohn eines Schweizers Ingenieurs und einer baskischen Mutter und litt zeitlebens an der Diskrepanz zwischen seinem Mass und dem der übrigen Welt. Diese Kluft durch Perfektion seiner musikalischen Sprache zu überwinden, war für ihn immer wieder ein schöpferisches Stimulans. Was das Leben ihm versagt hat, dafür schuf er sich ein zweites Leben in seiner Kunst.
Die Pianistin Andrea Wiesli, sowie Graziella Rossi und Helmut Vogel als Vortragende präsentieren ein von Armin Brunner verfasstes Komponisten-Porträt als Abschluss eines Zyklus von Klang-Chroniken. (pd)
Info:
Maurice Ravel, Mathematiker des Geheimnisvollen,Freitag, 2. Oktober, 20 Uhr in der Kulturschiene Herrliberg-Feldmeilen.