13.11.2015 — Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt und an der New York University haben herausgefunden, dass Rhythmen im Gehirn die Verarbeitung von Musik unterstützen.
13.11.2015 — Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt und an der New York University haben herausgefunden, dass Rhythmen im Gehirn die Verarbeitung von Musik unterstützen.
Die Studie, die im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen ist, wirft ein neues Licht auf die Bedeutung der kortikalen Oszillation für die Erkennung von musikalischen Sequenzen. Kortikale Oszillationen sind rhythmische elektrische Potentiale in den Hirnarealen, die sich synchronisieren müssen, um Informationen auszutauschen.
Frühere Studien konnten zeigen, dass Rhythmen im Gehirn sehr präzise mit Sprache synchronisiert sind und uns dadurch helfen, fortlaufenden Sprachfluss zu verstehen. Das Mitschwingen sorgt dafür, dass wir Silben, Wörter und Sätze in der gesprochenen Sprache als solche wahrnehmen können.
Dieser Forschungsbefund trägt auch dazu bei, das auditorische System des Menschen besser zu verstehen. Und er legt nahe, dass eine musikalische Ausbildung die funktionale Rolle von Rhythmen im Gehirn verstärken kann. (pd)
Originalartikel: ww.mpg.de/9715532/musik-im-gehirn