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Tod des kanadischen Jazzpianisten Paul Bley

06.01.2016 — Laut einer Mitteilung seiner Frau Carol Goss und seiner Tochter Vanessa ist der Jazzpianist Paul Bley im Alter von 83 Jahren im Kreis seiner Familie verstorben.

06.01.2016 — Laut einer Mitteilung seiner Frau Carol Goss und seiner Tochter Vanessa ist der Jazzpianist Paul Bley im Alter von 83 Jahren im Kreis seiner Familie verstorben.

 

Der in Montreal geborene Paul Bley studierte New York an der Juilliard School, wo er unter anderem Workshops mit Lennie Tristano besuchte. 1953 erschien mit «Introducing Paul Bley» unter Mitwirkung von Charlie Mingus und Art Blakey sein Debütalbum.

 

Bley gilt als prägender Vertreter des Free Jazz und der experimentellen Musik, die auch den Synthesizer in den Jazz integrierte. Mit seinem Album «Open, To Love» setzte er 1972 überdies für das moderne Solospiel Massstäbe, mit dem er unter anderem auch Pianisten wie Keith Jarrett beeinflusste.

 

Geprägt worden ist Belys musikalischer Weg nicht zuletzt durch zwei Frauen: 1957 heiratete er die Pianistin Carla Borg, später die Sängerin Annette Peacock. Beide hinterliessen in seiner Musikauffassung Spuren. (cf)

 

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