17.03.2016 — Die in IFPI Schweiz (International Federation of the Phonographic Industry) zusammengeschlossenen Musiklabels erzielten 2015 einen Gesamtumsatz von 81,8 Millionen Franken. Das sind 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr.
17.03.2016 — Die in IFPI Schweiz (International Federation of the Phonographic Industry) zusammengeschlossenen Musiklabels erzielten 2015 einen Gesamtumsatz von 81,8 Millionen Franken. Das sind 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr.
Nachdem der Digitalmarkt im Vorjahr noch vorübergehend mit 3 Prozent leicht im Minus gelegen hatte, ist er 2015 dank den Streaming-Umsätzen wieder um knapp 7 Prozent auf 39,9 Millionen Franken gewachsen. Nebst den bisherigen Anbietern wie Spotify oder Deezer ist 2016 auch Apple als wesentlicher Player in das Streaming-Segment eingestiegen. Durch diese Entwicklung trägt Streaming bereits 38 Prozent zum Digitalsegment bei, das Download-Geschäft 62 Prozent.
Der Umsatz aus dem Verkauf von CD und anderen physischen Tonträgern trug noch 42 Millionen Franken zum Gesamtumsatz bei. Nicht erfasst sind dabei die Direktimporte aus dem Ausland. Aufgrund der anhaltenden Euro-Schwäche haben diese Direktimporte seit 2011 stetig zugenommen und betragen gegenwärtig schätzungsweise gegen 30 Prozent der CD-Käufe der Schweizer Endverbraucher. Diese Einnahmen gehen an den Schweizer Vertrieben vorbei. (cf)