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Deutsche Jazzmusiker massiv unterbezahlt

17.03.2016 — Die Jazzstudie 2016 des Institutes für Kulturpolitik der Universität Hildesheim errechnet für deutsche Jazzmusiker ein durchschnittliches Jahreseinkommen von gerade mal 12’500 Euro.

17.03.2016 — Die Jazzstudie 2016 des Institutes für Kulturpolitik der Universität Hildesheim errechnet für deutsche Jazzmusiker ein durchschnittliches Jahreseinkommen von gerade mal 12’500 Euro.

 

Die Studie zeigt unter anderem, dass Jazz (wenig erstaunlich) überwiegend im urbanen Raum geschaffen wird. Die Jazzmetropolen Köln und Berlin sind auch die Regionen, wo die meisten der Befragten leben und von denen nach Selbsteinschätzung der Jazzmusikerinnen und -musiker die wichtigsten künstlerischen Impulse ausgehen. Umso problematischer sei der Befund, dass insbesondere dort professionelle Musiker selten mit mehr als 50 Euro pro Auftritt nach Hause gehen.

 

Als Grundlage diente eine Online-Befragung mit über 2000 Teilnehmenden. Auftraggeber der von dem Kulturwissenschaftler Thomas Renz vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim verfassten Studie waren das Darmstädter Jazzinstitut, die Union Deutscher Jazzmusiker und die Interessengemeinschaft Jazz Berlin.  (cf)

 

Mehr Infos: www.jazzstudie2016.de

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