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Musik für 118 Kirchenglocken in St. Gallen

18.03.2016 — Ein Werk der Komponistin Natalija Marchenkova Frei und des Musikers Karl Schimke lässt im kommenden August in St.Gallen von 29 Kirchtürmen alle 118 Kirchenglocken gleichzeitig erklingen.

18.03.2016 — Ein Werk der Komponistin Natalija Marchenkova Frei und des Musikers Karl Schimke lässt im kommenden August in St.Gallen von 29 Kirchtürmen alle 118 Kirchenglocken gleichzeitig erklingen.

 

Am 21. August 2016 erklingen die Glocken 35 Minuten lang. An einem zentralen Hörort ist die Musik koordiniert zu hören, an jedem anderen Punkt in der Stadt eine Variation davon. Die Vision der beiden Initiatoren entstand laut den Veranstaltern vor langer Zeit, ausgelöst durch den Klang von Kirchenglocken an entgegengesetzten Orten der Welt. Die Russin Natalija Marchenkova Frei hörte Glocken in Moskau, der Amerikaner Karl Schimke wurde vom Geläut der Kirchenglocken in Strassburg bei seiner Ankunft in Europa nachhaltig beeindruckt. Beide sind inzwischen seit vielen Jahren in St.Gallen wohnhaft und haben sich für die Umsetzung der Idee zusammengetan.

 

Die Glocken in einem inszenierten Anschlagen von Karl Schimke und im Anschluss in einer neoromantischen Komposition von Natalija Marchenkova Frei strukturiert erklingen. Damit der Klang der bis zu 16 Kilometer auseinander liegenden Kirchenglocken am zentralen Hörort beim Bubenweier koordiniert erklingt, ist einiges an Technik notwendig. Denn nicht nur die Distanzen, sondern auch die Wetterbedingungen und die Reaktionszeit der Menschen, die die Glocken schlagen, hat Einfluss auf die Dauer des Schalls. (cf)

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