Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.

Bewertungsmodell für Musikkritiken

27.04.2016 — Ein Team der Hochschule Luzern hat eine Vielzahl an Kritiken zu Beethoven-Aufnahmen untersucht und ein Bewertungsmodell entwickelt, das es erlaubt, «sich sicherer in der komplexen Welt der Musikkritiken zu bewegen».

27.04.2016 — Ein Team der Hochschule Luzern hat eine Vielzahl an Kritiken zu Beethoven-Aufnahmen untersucht und ein Bewertungsmodell entwickelt, das es erlaubt, «sich sicherer in der komplexen Welt der Musikkritiken zu bewegen».

 

Die Doktorandin Elena Alessandri hat an der Hochschule Luzern mit einem Team 845 Rezensionen von Beethovens Klaviersonaten analysiert, die zwischen 1923 und 2010 im britischen Klassikmagazin «Gramophone» erschienen sind. Zwei Resultate waren dabei überraschend: In einem Zeitraum von über 90 Jahren hat sich die Art und Weise der Kritiken kaum verändert. Zudem würden professionelle Musikkritiker den Leistungskriterien viel mehr Aufmerksamkeit schenken als das in Prüfungs- und Wettbewerbssituationen üblich ist.

 

In einem Folgeprojekt werden die Hochschule Luzern und die University of Sheffield die Funktion von Musikkritik (deutsch- und englischsprachig) im Klassik-Musikmarkt untersuchen. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, inwiefern und durch welche Sprachmittel Musikkritiken die Wahrnehmung und das Kaufverhalten von Musikliebhabern beeinflussen können.

 

Mehr Infos: journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2016.00391/full

 

 

Schreibe einen Kommentar