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BSI-Skandal hat Auswirkungen auf Progetto Martha Argerich

03.06.2016 — Die Tessiner Bank BSI, die wegen Verstössen gegen Geldwäschereivorschriften vor der Auflösung steht, war eine Hauptgeldgeberin des Tessiner Progetto Martha Argerich. Dieses steht nun auch vor dem Aus.

03.06.2016 — Die Tessiner Bank BSI, die wegen Verstössen gegen Geldwäschereivorschriften vor der Auflösung steht, war eine Hauptgeldgeberin des Tessiner Progetto Martha Argerich. Dieses steht nun auch vor dem Aus.

 

Die Auflösung der Bank ist allerdings nur indirekt mit der Finanznot des Progetto verbunden, hatte sie doch bereits zuvor angekündigt, die Finanzierung des Festivals nicht mehr fortzusetzen. In dessen Budget klafft nun ein Loch von 350’000 Franken. Bislang ist es den Verantwortlichen nicht gelungen, dieses zu stopfen.

 

Das 2001 gegründete Projekt Martha Argerich findet heuer zum 15. Mal statt. Es präsentiert im Tessin Künstler wie die Pianisten Nicholas Angelich, Khatia Buniatishvili, Stephen Kovacevich, Karin Lechner, Alexander Mogilevsky, Sergio Tiempo, Giorgia Tomassi, Mauricio Vallina und Lilya Zilberstein; die Violinisten Renaud Capuçon, Ivry Gitlis, Ilya Gringolts, Geza Hosszu-Legocky, Andrey Baranov und Dora Schwarzberg; die Bratschisten Lyda Chen und Nora Romanoff sowie die Cellisten Mischa Maisky, Mark Drobinsky. (cf)

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