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Deutsches Kulturstaatsministerium finanziert Barenboim-Said Akademie

12.07.2016 — Das Deutsche Kulturstaatsministerium leistet ein Beitrag von 20 Millionen Euro zum Bau einer Berliner Barenboim-Said Akademie und trägt auch die Betriebskosten der Einrichtung. Im kommenden Jahr stehen dazu 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.

12.07.2016 — Das Deutsche Kulturstaatsministerium leistet ein Beitrag von 20 Millionen Euro zum Bau einer Berliner Barenboim-Said Akademie und trägt auch die Betriebskosten der Einrichtung. Im kommenden Jahr stehen dazu 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Mit der Akademie, in der in Berlin bis zu 100 israelische und arabische Musik-Studentinnen und -Studenten jeweils vier Jahre lang ausgebildet werden sollen, entwickelt der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim laut der Mitteilung des Ministeriums die Idee des West-Eastern Divan Orchestra weiter: Den Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen des Nahen Ostens durch gemeinsames Musizieren und Lernen zu befördern.

 

Neben Instrumental- und Musikunterricht sollen auch Philosophie, Geschichte und Literatur zum Lehrangebot gehören. Zum Wintersemester werden dreissig junge, hochbegabte Frauen und Männer aus dem Nahen Osten ihr Studium aufnehmen.

 

Die Räume der Akademie – Büros, Proben- und Seminarräume – sollen Ende Juli bezogen werden. Kernstück des Baus ist der Pierre Boulez Saal. Der Kammermusiksaal mit mehr als 600 Plätzen wird nach Entwürfen des amerikanischen Architekten Frank Gehry realisiert, für die Akustik des Saals zeichnet der Akustiker Yasuhisa Toyota verantwortlich. (cf)

 

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