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Tod des Tango-Komponisten Horacio Salgán

22.08.2016 — Er stand als Komponist international etwas im Schatten Astor Piazzollas, hat aber auch viel Entscheidendes zur Weiterentwicklung des argentinischen Tangos beigetragen: Nun ist Horacio Salgán im Alter von 100 Jahren verstorben.

22.08.2016 — Er stand als Komponist international etwas im Schatten Astor Piazzollas, hat aber auch viel Entscheidendes zur Weiterentwicklung des argentinischen Tangos beigetragen: Nun ist Horacio Salgán im Alter von 100 Jahren verstorben.

 

Von ihm stammen Klassiker des Tango wie A Fuego Lento und Don Agustin Bardi. Und wie Piazzolla erweiterte er den Stil um hoch virtuose und moderne kompositorische Elemente, unter anderem im Duo mit dem Gitarristen Ubaldo de Lio, mit dem er als Pianist auch im hohen Alter noch konzertierte. 

 

In den 1940er- und 50er-Jahren entwicketel Salgán mit seinen Orchestern einen innovativen Tangostil, der Einflüsse der Musik Bartóks, Ravels, aber auch des Jazz und der brasilianischen Musik aufnahm. Dabei spielte er im Gegensatz zu Piazzolla eher die Rolle eines Musician’s Musician.

 

Musikgeschichte schrieb Salgán vor allem mit seinem Quinteto Real und dem Nuevo Quinteto Real,in dem neben ihm so legendäre Musiker spielten wie De Lío, Leopoldo Federico, Néstor Marconi, Antonio Agri oder Omar Murtagh. (cf)

 

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