12.10.2016 — Wie das Zürcher Musikhaus Musik Hug mitteilt, sieht es sich gezwungen, sein Geschäft empfindlich zu redimensionieren. Geplant sind die Schliessung der Filialen in St. Gallen und Basel, die Zusammenlegung der Verkaufsgeschäfte in Zürich sowie eine Redimensionierung bei den zentralen Diensten.
12.10.2016 — Wie das Zürcher Musikhaus Musik Hug mitteilt, sieht es sich gezwungen, sein Geschäft empfindlich zu redimensionieren. Geplant sind die Schliessung der Filialen in St. Gallen und Basel, die Zusammenlegung der Verkaufsgeschäfte in Zürich sowie eine Redimensionierung bei den zentralen Diensten.
Die Gruppe Musik Hug plant konkret, den Standort in St. Gallen zu schliessen und das Verkaufslokal in Basel aufzugeben. Die Piano-Serviceleistungen sollen für beide Standorte weitergeführt werden. Das Verkaufsgeschäft von Jecklin wird mit dem Stammhaus von Musik Hug am Limmatquai zusammengelegt. Dabei wird ein neues Ladenkonzept umgesetzt.
Wie das Unternehmen weiter mitteilt, soll durch diie Massnahmen «eine Anpassung an die verschärften Marktverhältnisse gewährleistet werden». Dies könne einen Abbau von bis zu 85 Stellen notwendig machen. Über die definitiven Massnahmen wird nach Abschluss eines Konsultationsverfahren entschieden. Das Unternehmen wird einen Sozialplan erarbeiten.
Die «massiven Auswirkungen der Aufhebung der Frankenuntergrenze und die immer stärker werdende Konkurrenz des internationalen Online-Handels» schwächten die inländischen Anbieter, schreibt Musik Hug weiter. Die Musikbranche habe zudem «den fast vollständigen Wegfall des stationären CD-Geschäfts, den massiven Nachfragerückgang bei physischen Noten sowie einigen Instrumentengruppen, namentlich im Blasinstrumentenbereich zu verkraften». (cf)