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Wohin bewegt sich die künstlerische Forschung?

24.11.2016 — In der Schweiz sind Kunsthochschulen Teil der Fachhochschulen und relativ neue Mitspielerinnen im kompetitiven Feld der Forschung. Nach zehn Jahren nationaler wie internationaler Förderung mit den Künsten als Mitbewerber ist es Zeit für eine Bilanz.

 

24.11.2016 — In der Schweiz sind Kunsthochschulen Teil der Fachhochschulen und relativ neue Mitspielerinnen im kompetitiven Feld der Forschung. Nach zehn Jahren nationaler wie internationaler Förderung mit den Künsten als Mitbewerber ist es Zeit für eine Bilanz.

 

Wie wirken sich die heutigen nationalen Förderformate und Förderstrukturen auf die Forschung an den Kunsthochschulen aus? Ist die Zuordnung bei den Geisteswissenschaften immer sinnvoll? Wie werden zum Beispiel natur- oder technikwissenschaftliche Projekte an Kunsthochschulen im Wettbewerb mit etablierten Institutionen wie der ETH bewertet?

 

 An einem Podiumsgespräch der ZHdK vom 9. Dezember wird hinterfragt, ob das proklamierte Schweizer Credo «gleichwertig aber andersartig» im Alltag des dualen Bildungssystems zum «gleichartig aber anderswertig» geworden ist. Ebenso diskutieren Expertinnen und Experten die Frage, ob sich Lehre und Forschung in den Künsten in alternativen Strukturen wie etwa dem österreichischen PEEK (Programm zur Entwicklung und Erschliessung der Künste) besser entwickeln könnten.

 

Teilnehmer der Runde sind Corina Caduff (ZHdK; Forschungsrat SNF), Alexander Damianisch (Leiter Support Kunst und Forschung, Universität für Angewandte Kunst Wien; Vorstand Society for Artistic Research), Thomas D. Meier (Rektor ZHdK), Dame Janet Ritterman (Kanzlerin Middlesex University; Beiratsvorsitzende PEEK), Ola Söderström (Université de Neuchâtel; ab 1.1.2017 SNF), Karmen Franinović (Artistic Research ZHdK). Moderation: Anne-Catherine Sutermeister (Leiterin Institut für Forschung in Kunst und Design, Haute Ecole d’Art et de Design (HEAD); Vizepräsidentin Pro Helvetia). (cf)

Info:
Wann: 9. Dezember 2016, 19–20.30 Uhr, Toni-Areal, Kunstraum, Ebene 5, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich.

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