21.11.2017 — Die Bayerischen Staatsoper hat sich der Erforschung der Geschichte des Hauses zwischen 1933 und 1963 gewidmet. Nach vier Jahren intensiver Recherche präsentiert nun ein Buch die Ergebnisse des Forschungsprojekts.
21.11.2017 — Die Bayerischen Staatsoper hat sich der Erforschung der Geschichte des Hauses zwischen 1933 und 1963 gewidmet. Nach vier Jahren intensiver Recherche präsentiert nun ein Buch die Ergebnisse des Forschungsprojekts.
Jürgen Schläder, Rasmus Cromme, Dominik Frank und Katrin Frühinsfeld vom Institut für Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München haben im Auftrag der Oper die Kontinuitäten und Brüche jener entscheidenden Zeit untersucht. Erstmals wurde damit auch die Nachkriegszeit in die Forschung mit einbezogen. Es widmet sich den Akteuren an der Bayerischen Staatsoper vor und nach 1945, zu denen unter anderem Richard Strauss, Clemens Krauss, Carl Orff, Hans Knappertsbusch und Rudolf Hartmann zählten.
Zudem wird etwa der lange unterschätzte Nachkriegsintendant Georg Hartmann in neuem Licht gezeigt. Einmalig und neu: die Untersuchung der ästhetischen Dimension der Aufführungen in den Jahren 1933 bis 1963 und das entsprechende programmatische Kunstverständnis der Akteure.
Info:
Jürgen Schläder u.a.: Wie man wird, was man ist. Die Bayerische Staatsoper vor und nach 1945, Henschel-Verlag