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Jutta Günther erhält Philippika-Preis

20.02.2018 — Die Saarbrückener Altertumswissenschaftlerin Jutta Günther wird mit dem Philippika-Preis 2017 für herausragende, interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Dissertationen ausgezeichnet. Das Thema ihrer Arbeit:  «Musik als Argument spätantiker Kirchenväter: Untersuchungen zu Laktanz, Euseb, Chrysostomos und Augustinus».

20.02.2018 — Die Saarbrückener Altertumswissenschaftlerin Jutta Günther wird mit dem Philippika-Preis 2017 für herausragende, interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Dissertationen ausgezeichnet. Das Thema ihrer Arbeit:  «Musik als Argument spätantiker Kirchenväter: Untersuchungen zu Laktanz, Euseb, Chrysostomos und Augustinus».

 

Die Geschichte der abendländischen Musik hätte vermutlich einen anderen Verlauf genommen, wenn nicht die antiken Autoren so intensiv über die Rolle der Musik im Christentum nachgedacht und deren Praxis im Gottesdienst entscheidend geprägt hätten.

 

Jutta Günther hat sich mit ihrer Arbeit dieses Themas angenommen, das die Grenzen zwischen der Altphilologie, der Alten Geschichte und der Musikgeschichte überschreitet. In ihrer Doktorarbeit zieht sie vielfältige Zeugnisse zur Musik heran und zeigt, dass mit ihrem Einsatz eine neue Dimension der Einbindung des Einzelnen in eine Gemeinschaft geschaffen wird.

 

Der Preis ist nach der Monographienreihe «Philippika. Altertumswissenschaftliche Abhandlungen. Contributions to the Study of Ancient World Cultures» benannt.Die Reihe publiziert Veröffentlichungen aus allen Bereichen der Altertumswissenschaften und versteht sich als Plattform für eine interdisziplinäre Perspektive. (pd)

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