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Solobratscher der Berliner gibt Amt zugunsten Genfer Lehrauftrag ab

11.05.2018 — Der ungarische Bratschist Máté Szűcs gibt sein Amt als erster Solobratscher der Berliner Philharmoniker ab – zugunsten einer Professur am Genfer Konservatorium. Er folgt in der Rhonestadt auf Nobko Imai.

11.05.2018 — Der ungarische Bratschist Máté Szűcs gibt sein Amt als erster Solobratscher der Berliner Philharmoniker ab – zugunsten einer Professur am Genfer Konservatorium. Er folgt in der Rhonestadt auf Nobko Imai.

 

Szűcs absolvierte ein Violinstudium bei Ferenc Szecsödi am Konservatorium in Szeged, wechselte 1996 zur Bratsche und wurde Schüler von Ervin Schiffer, der ihm am Königlichen Konservatorium in Brüssel und an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Waterloo unterrichtete. Es folgte von 2000 bis 2005 ein Studium bei Leo de Neve am Königlichen Konservatorium von Antwerpen, das Máté Szűcs mit Auszeichnung abschloss.

 

Ab 2003 amtete er als Orchestermusiker und Solo-Bratscher beim Flämischen Königlichen Philharmonischen Orchester in Antwerpen, den Bamberger Symphonikern, der Sächsische Staatskapelle Dresden, dem hr-Sinfonieorchester und der Deutsche Kammerphilharmonie Bremen (Solo-Bratscher von 2008 bis 2012). 2011 stiess er zu den Berliner Philharmonikern. Seit 2006 ist er überdies Dozent beim Thy Chamber Music Festival in Dänemark. (cf)

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