24.05.2018 — Der französische Geiger Philippe Graffin hat in Brüssel eine neuentdeckte, bislang unbekannte Solosonate von Eugène Ysaÿe zu Gehör gebracht. Das Werk entdeckte Graffin zuvor in nachgelassenen Materialien Ysayes im Brüsseler Konservatorium.
24.05.2018 — Der französische Geiger Philippe Graffin hat in Brüssel eine neuentdeckte, bislang unbekannte Solosonate von Eugène Ysaÿe zu Gehör gebracht. Das Werk entdeckte Graffin zuvor in nachgelassenen Materialien Ysayes im Brüsseler Konservatorium.
Die Sonate entstand vermutlich zwischen der fünften und sechsten der publizierten Solosonaten für Geige des Komponisten. Sie fand sich in einem Notizbuch, das nach Ysayes Tod an den britischen Geiger Philip Newman überging. Dieser übergab es an seine französischen Kollegin Josette Lavergne, die es letztlich dem Konservatorium in Brüssel anvertraute.
Das Werk wird als Sonate posthume op.27 no.6bis in die Werke Ysayes aufgenommen. Das Manuskript kann zusammen mit einer modernen Transkription und historischen Notizen auf der Webseite des Brüsseler Konservatoriums online eingesehen werden.
Webseite: http://muziekcollecties.be/Lavergneproject/split/lavergneproject.php