25.08.2018 — Der Basler Gare du Nord eröffnet seine Spielzeit am 18. Oktober mit der Uraufführung des Musiktheaterprojekts «Kolik». Der Schweizer Komponist Jannik Giger hat den apokalyptischen Monolog mit dem Klangkünstler Leo Hofmann und dem Regisseur Benjamin van Bebber in ein vielstimmiges Solo übersetzt.
25.08.2018 — Der Basler Gare du Nord eröffnet seine Spielzeit am 18. Oktober mit der Uraufführung des Musiktheaterprojekts «Kolik». Der Schweizer Komponist Jannik Giger hat den apokalyptischen Monolog mit dem Klangkünstler Leo Hofmann und dem Regisseur Benjamin van Bebber in ein vielstimmiges Solo übersetzt.
Solistin ist die Sopranistin Sarah Maria Sun, eine der aussergewöhnlichsten und wichtigsten Interpretinnen zeitgenössischer Vokalmusik. Sie ist in «Kolik» nach Rainald Goetz gleichnamigem Bühnenstück erstmals im Gare du Nord zu erleben. Begleitet wird sie von InstrumentalsolistInnen aus der Schweiz und von dem koproduzierenden Berliner Solistenensemble Kaleidoskop.
Die Produktion ist Teil des Schwerpunktes «Musiktheaterformen», in dessen Rahmen der Gare du Nord in dieser Spielzeit acht höchst unterschiedliche Musiktheaterproduktionen aus den Bereichen Kammeroper, instrumentales Theater, Théâtre musical und experimentelles Musiktheater präsentiert. An zwei Abenden bittet der Musikwissenschaftler Roman Brotbeck in der Reihe «Pot au feu» nach der Aufführung zu Tisch in die Bar du Nord. Bei Suppe und Wein geht es um Fragen, Eindrücke und um eine Auseinandersetzung mit der jeweiligen musiktheatralischen Form. (cf)