Herausgegeben von Schott Music, Mainz Thema: … und Video Stefan Drees Erfahrungsräume für die Opernbühne. Zur musikalisch-filmischen Musiktheaterkonzeption von Michael…
Beitrag veröffentlicht im Januar 2015
12.01.2015 -- Der französisch-schweizerische Quânûn-Virtuose und Gründers des Ensembles Al Kindi, Julien Jalâl Eddine Weiss, ist laut einer Meldung von France Musique in Paris im Alter von 61 Jahren einer Krebserkrankung erlegen.
12.01.2015 -- Zum elften Mal schreiben die Neuköllner Oper und Gasag den Berliner Opernpreis aus. Aufgabe des Wettbewerbes ist, ein rund halbstündiges Musiktheaterwerk zum Thema «Game Over # Go On» zu schaffen.
09.01.2015 -- Die Theater und Orchester in Deutschland verurteilen aufs Schärfste den brutalen Anschlag auf Charlie Hebdo und trauern an der Seite der Angehörigen um die getöteten Mitarbeiter dieser Zeitschrift und die getöteten Polizisten. Charlie Hebdo stehe für die Freiheit der Kunst, schreibt der Deutsche Bühnenverein.
von Wolfgang Böhler
09.01.2015 -- Mit grosser Bestürzung habe auch ich den brutalen Überfall auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo und die sinnlose, barbarische Ermordung mutiger Journalisten, Polizisten, eines Raumpflegers und einer Psychoanalytikerin miterlebt. Die Tat trifft ins Mark und zwingt zu Überlegungen, was dies für uns Berufskollegen bedeutet. Es ist unbestritten: Man muss die Meinungsäusserungsfreiheit unbedingt verteidigen. Wie weit es möglich ist, tabubrechende, verstörende, verärgernde und repektlose Texte und Bilder zu veröffentlichen ‒ das ist und bleibt der Gradmesser für das Mass der Freiheit und Offenheit einer Gesellschaft. Konsequenzen haben darf satirische Schärfe höchstens in Form von Gerichtsfällen. Da wird die staatspolitische Verantwortung der rechtlichen Beurteilung dem Rechtsstaat übertragen. Die Attentate von Paris fordern deshalb zwei Grundpfeiler eines funktionierenden demokratischen Staatswesens heraus: die offene, tabufreie Debatte aller Aspekte des menschlichen Lebens und die Übertragung der Rechtssprechung und ‑durchsetzung an den demokratisch kontrollierten Staat. Beides sollte selbstverständlich sein.
09.01.2015 -- Forscher der TU Berlin, der McGill Universität und der Université de Montréal sind mit Experimenten mit Pygmäen der Frage nachgegangen, ob emotionale Reaktionen auf Musik weltweit universell gleich sind. Die Resultate sind eher ernüchternd.
09.01.2015 -- Der mit 25'000 Dollar dotierte Elise L. Stoeger Prize der Chamber Music Society des Lincoln Center New York geht 2014/2015 an den österreichischen Komponisten Thomas Larcher.
08.01.2015 -- Der in Hamburg lebende Musiklehrer und promovierte Musikwissenschaftler Paul Riggenbach hat sich sein eigenes musikdidaktisches Universum inklusive eigenem Verlag geschaffen ‒ einen kompletten Lehrgang mit Bänden zur Notationslehre, zu Melodie, Rhythmus und Harmonie. Dabei verfolgt er originelle Wege, die sich von den Road Maps orthodoxer Pädagogiken in Klassik, Jazz oder Pop teils deutlich unterscheiden und ihre Stärken nicht zuletzt darin haben, dass sie diese Genregrenzen ignorieren. Seine eigene Lebensgeschichte mit Arbeiten in Variété und Zirkus, mit klassischen Orchestern (den Hamburger Symphonikern), Jazzern und Schlagersängerinnen haben haben ihm den weiten Horizont dazu geöffnet. In seiner «Harmonielehre» finden sich denn auch mit grösster Selbstverständlichkeit Erörterungen zu Guide Tone Lines und zum Verbot von Quintparallelen ganz selbstverständlich neben kundigen Analysen von Grönemeyer-, Adele- oder Beatles-Kompositionen.
08.01.2015 -- Neuropsychologen der Universität Zürich (UZH) haben bei Absoluthörern eine enge funktionelle Kopplung zwischen dem Hörkortex im Gehirn und dem Stirnhirn festgestellt. Ein Befund, der nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch von Bedeutung ist.
08.01.2015 --Der Geiger Leonidas Kavakos hat das kalifornische Geigenbau-Atelier Gevorkian Nazareth Violins eigeklagt, weil es seinen 65'000-Euro teuren Henry-Bogen bei einem Nachbesserungsversuch zerbrochen hat.