von Wolfgang Böhler
01.05.2015 – Zum Tag der Arbeit: Musikergagen sind ein Minenfeld für alle, die mit dem Betrieb wenig vertraut sind (und für die, die damit vertraut sind, auch, also eigentlich für alle). Wer öffentlich Jobs anbietet, die mikrig bezahlt werden, muss mit Shitstorms rechnen ‒ von seiten der Musikergewerkschaften und -verbände und von Musikern. Wer fern von kulturellen Netzwerken Konzerte zu Tarifen veranstalten will, die den Tarifvorstellungen der Verbände entsprechen, kann häufig rechnen wie er will, seine Budgets werden am Schluss rot aussehen, es sei denn, er oder sie gehören zu irgendwelchen Inner Circles, die irgendwo irgendwelche grosszügigen Sponsoren- und Mäzenengelder abholen können.