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Lars Vogt leitet Royal Northern Sinfonia

02.06.2014 -- Der Pianist Lars Vogt, der diese Saison als Artist-in-Residence des Zürcher Kammerorchesters amtet, wird musikalischer Leiter der britischen Royal Northern Sinfonia. Er folgt in dem Amt auf den Geiger Thomas Zehetmair.

Erfolg für Schweizer Sopranistin in Brüssel

02.06.2014 -- Die 28-jährige südkoreanische Sopranistin Sumi Hwang ist Gewinnerin des diesjährigen, mit 25'000 Euro dotierten Concours musical international Reine Elisabeth de Belgique. Die belgisch-schweizerische Sopranistin Chiara Skerath ist sechste Preisträgerin und Gewinnerin eines Publikumspreises.

Dem Hören mit einer Simulation auf der Spur

02.06.2014 -- Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und Technischen Universität Berlin entwickeln in einem internationalen Konsortium eine Simulation des menschlichen Hörens bis hin zu einem Roboter, der Audiosignale ähnlich verarbeiten können soll wie ein Mensch.

Unterstützung aus Düsseldorf fürs Operndorf Afrika

02.06.2014 -- Die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf hat einen Kooperationsvertrag mit Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika unterzeichnet. Als erstes Projekt im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird der Ton-und-Bild-Student Nico Neteler des Düsseldorfer Instituts Fuer Musik Und Medien im Rahmen einer Bachelorarbeit das Tonstudio im Operndorf Afrika in Burkina Faso aufbauen.

Posthume Ehrung für Gerard Mortier

02.06.2014 -- Die Zeitschrift Opernwelt und der Ring Award (Internationaler Wettbewerb für Regie und Bühnengestaltung) haben gemeinsam einen neuen Preis für Musiktheater ins Leben gerufen – den Mortier Award. Benannt ist die Auszeichnung nach dem mittlerweile verstorbenen Intendanten Gerard Mortier. Ihm ist als erster Preisträger die Ehrung posthum zuteil geworden.

Händels «Amadigi di Gaula» im Stadtcasino Basel

01.06.2014 -- Das braucht schon eine gehörige Portion Chuzpe, eine zweieinhalbstündige Oper in asketischem Rahmen konzertant darzubieten ‒ wenn ihre einzige Daseinsberechtigung eingestandenermassen viel Theaterdonner, optisches Spektakel, skurrile Szenen und launische Pappkulissenatmosphäre ausmachen soll. Händels «Amadigi di Gaula» (HWV 11) ist auf den ersten Blick Spektakel pur, das Libretto «Schmarrn», wie selbst das Programmheft zum Konzert des Kammerorchester Basel  (KOB) im Basler Stadtcasino einräumen muss.

Das SRF und seine Kultursendungen

von Wolfgang Böhler

 

Porträt Wolfgang Böhler30.05.2014 -- Wir outen uns hier somit als ewiggestrige Langweiler (schon nur durch den anbiedernden Anglizismus). Wir schauen gerne in die Röhre, die heute allerdings keine mehr ist, sondern vielmehr eine dünne Wand mit Internetanschluss, und wir freuen uns über das überaus reiche Kulturangebot auf unzähligen Kanälen. Wir staunen auf Sendern wie BR-alpha über jahrzehntealte, unscharfe und (technisch) über- oder unterbelichtete Belehrungen Joachim Kaisers zu Opernklassikern, vergessen die Zeit ob klugen Gesprächen in billig improvisierten Museumsfundusdekors zwischen dem Physiker Harald Lesch und dem Philosophen Wilhelm Vossenkuhl, wir können uns nicht sattsehen an den zahllosen Konzertmitschnitten, die uns Arte zur Zeit zur Verfügung stellt (lassen Sie sich den sensationellen Mitschnitt eines Konzertes des Jazzgeigers Didier Lockwood mit Grössen wie Patricia Petibon, Vadim Repin und Bireli Lagrene im Théâtre du Châtelet nicht entgehen!).

Mozart bearbeitet Bach-Klavierfugen

CD Cover23.05.2014 -- Wie Welten aufeinanderprallen. Man könnte sich ja vorstellen, dass Unglaubliches entstanden wäre, hätte das Jahrtausendgenie Wolfgang Amadeus Mozart Werke des Jahrtausendgenies Johann Sebastian Bach bearbeitet. Müsste das nicht eine Potenz der Vollendung ergeben? Vollendete Vollendung, ins Überzeitlose extrapolierte zeitlosigste Zeitlosigkeit, zur allergültigsten Gültigkeit verschmolzene Tonkunst? So ist es aber nicht. Die musikalischen Universen Mozarts und Bachs durchdringen sich nicht, sie sperren sich gegen jegliche Versuche der Deckungsgleichheit und Synergie, mit Blick auf welche Aspekte auch immer.

Russland bietet für Rachmaninow-Villa 17 Millionen Franken

30.05.2014 -- Russland will die Villa Rachmaninows in Hertenstein am Schweizer Vierwaldstättersee erwerben. Laut einem Interview in der Zeitung «Iswestija» mit dem russischen Kulturminister Medinski bietet der Staat dafür 17 Millionen Franken.

Vernehmlassung zur Kulturbotschaft 2016-2019

30.05.2014 -- Der Schweizer Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016–2019 eröffnet. Die Kulturbotschaft legt Ziele und Massnahmen fest und bestimmt die Finanzmittel, die den Kulturinstitutionen des Bundes während der vierjährigen Förderperiode zugewiesen werden.