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Bilanz 2012/13 des Zürcher Opernhauses

14.01.2014 — Das Zürcher Opernhaus hat mit Beginn der neuen Direktion von Andreas Homoki «ein neues, optimiertes Spielplankonzept» eingeführt. Die ersten Ergebnisse sind laut der Medienmitteilung des Opernhauses zur Bilanz 2012/13 positiv.

14.01.2014 — Das Zürcher Opernhaus hat mit Beginn der neuen Direktion von Andreas Homoki «ein neues, optimiertes Spielplankonzept» eingeführt. Die ersten Ergebnisse sind laut der Medienmitteilung des Opernhauses zur Bilanz 2012/13 positiv.

Das Ergebnis ist laut der Medienmitteilung auch eine Folge einer Steigerung bei der Auslastung, die auf der Hauptbühne auf 86.1 Prozent gestiegen sei, gegenüber 83 Prozent in der Spielzeit 2011/12. Die Besucherfrequenzen hätten sich gegenüber dem Vorjahr in der Sparte Oper um 3.7 Prozent von 82.1 Prozent auf 85.8 Prozent und in der Sparte Ballett um 7.5 Prozent von 87.1 Prozent auf 94.6 Prozent erhöht. Die Philharmonischen Konzerte einschliesslich der Verdi-Gala, des Abschlusskonzertes des IOS sowie der neu eingeführten Brunchkonzerte erzielten eine Auslastung von 80 Prozent, die Auslastung der Liederabende lag bei 67.2 Prozent.

Insgesamt hätten in der letzten Spielzeit 247‘251 Menschen Vorstellungen und Veranstaltungen am Opernhaus Zürich besucht.
Die Berechnung der Auslastung erfolgt ab der Spielzeit 2012/13 neu aufgrund der belegten Plätze. Im Gegensatz zu früher werden in der Auslastung auch Frei- und Steuerkarten für Mitwirkende, Agenturen, Vertreter der Presse und andere Gruppen berücksichtigt. Mit dieser Umstellung passe sich das Opernhaus Zürich «sowohl den anderen grossen Kulturinstituten in Zürich als auch den führenden internationalen Opernhäusern an, welche ihre Auslastung ebenfalls auf dieser Basis berechnen und bekanntgeben».

Auf der bisherigen Bemessungsgrundlage habe die Auslastung in der letzten Spielzeit 80.9 Prozent gegenüber 76.3 Prozent in der Spielzeit 2011/12 betragen. Die Zunahme der Auslastung aufgrund der alten Basis sei damit grösser als nach der Umstellung auf belegte Plätze.

Der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad (eigene Einnahmen in Prozent des Gesamtaufwandes) lag bei 36.4 Prozent (2011/12: 40.5 Prozent). Der Rückgang dieser Zahl ist laut dem Opernhaus «konzeptbedingt und stellt somit keine Überraschung dar». Gemäss der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich müsse das Opernhaus eine Eigenwirtschaftlichkeit von 30 bis 35 Prozent anstreben. (cf)

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