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Eine Oper über das Leben Vincent van Goghs

Nachricht vom 05.04.2011

Ihre Meldung über die neue Van-Gogh-Oper von Bernard Rands beginnen Sie mit den Worten: «Man kann sich fragen, weshalb da nicht schon früher einer draufgekommen ist:…»

Das ist so nicht richtig – um nicht zu sagen, völlig falsch: Vor Mr. Rands, der nach meinen Informationen 2005 mit seiner Komposition begann, hat sich bereits eine Vielzahl international durchaus auch renommierter Tonkünstler dieses Sujets der Kunstgeschichte für die Opernbühne angenommen:

1975: Rainer Kunad mit «Vincent». Oper in 10 Bildern conatum 63
1975: Grigori Frid mit «Briefe des Van Gogh». Mono-Oper in 2 Teilen und 20 Nummern
1982: James Wilson mit «Letters to Theo». Oper in einem Akt für Bariton-Solo, vierstimmigen gem. Chor und Orchester op. 92
1984: Michele Reverdy mit «Vincent. Sieben Wörter über Leben und Tod Vincent van Goghs». Oper für 3 Soli, Kinderchor, Chor und Instrumente
1987: Monic Cecconi-Botella mit «Il signait … Vincent». Oper
1990: Einojuhani Rautavaara mit «Vincent». Oper in 3 Akten

Diese Übersicht findet man übrigens auch in meinem Buch Text: «Kompendium der musikalischen Sujets. Ein Werkkatalog» (Bärenreiter Verlag).

Gleichwohl herzlichen Dank für Ihre immer interessanten und sachlich komprimierten Meldungen!

 
  Alexander Reischert
Redaktion ALUAN
Köln

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