07.02.2014 — An einer Pressekonferenz hat sich Takashi Niigaki, ein Teilzeit-Musiklehrer, als Ghostwriter des «Beethovens Japans» Mamoru Samuragochi zu erkennen gegeben. Laut seinen Aussagen ist Samuragochi auch gar nicht taub, sondern bloss unfähig.
07.02.2014 — An einer Pressekonferenz hat sich Takashi Niigaki, ein Teilzeit-Musiklehrer, als Ghostwriter des «Beethovens Japans» Mamoru Samuragochi zu erkennen gegeben. Laut seinen Aussagen ist Samuragochi auch gar nicht taub, sondern bloss unfähig.
Niigaki erklärte laut dem australischen Fachblatt Limelight, er habe zuerst geglaubt, er werde von Samuragochi als Assistent angestellt, dann aber feststellen müssen, dass dieser nicht einmal eine Partitur erstellen könne. Auch seine berühmten Werke wie die Hiroshima-Sinfonie seien in Wahrheit seine, Niigakis, Werke.
Erhalten habe er für seine Kompositionen, die im Lauf der letzten 18 Jahre entstanden, im Gesamten gerademal 7 Millionen Yen (62’000 Franken). Er habe das Versteckspiel mehrmals beenden wollen, Samuragochi habe ihm aber mit Selbstmord gedroht, falls der Schwindel auffliege.
Vor Tagen hatte Samuragochi, der mutmasslich taube «Beethovens Japans», zugegeben, seine Kompositionen nicht selber geschrieben zu haben (Codex flores berichtete). (cf)