27.02.2014 — Riccardo Muti will sie verlassen, der Römer Bürgermeister sie schliessen und die Gewerkschaften wollen sie heute bestreiken: Die serbelnde Opera di Roma hat wahrlich schon glanzvollere Zeiten erlebt. Nun geht’s im politischen Kampf hart auf hart.
27.02.2014 — Riccardo Muti will sie verlassen, der Römer Bürgermeister sie schliessen und die Gewerkschaften wollen sie heute bestreiken: Die serbelnde Opera di Roma hat wahrlich schon glanzvollere Zeiten erlebt. Nun geht’s im politischen Kampf hart auf hart.
Nach der Streikdrohung der Gewerkschaften droht der musikalische Leiter Riccardo Muti, dem Haus den Rücken zu kehren. Falls die Drohungen wahrgemacht würden, will der Römer Bürgermeister Ignazio Marino das Haus, das zur Zeit mit einem Rettungsplan unter Spezialaufsicht steht, aber ohnehin gleich ganz schliessen.
Bestreikt werden soll namentlich die Manon-Lescaut-Premiere von heute mit Anna Netrebko in der Titelrolle. Die Gewerkschaft wendet sich damit gegen einen bereits aufgegleisten Rettungsplan, mit dem ein Ausweg aus dem 29-Millionen-Euro-Schuldenloch der Oper gefunden werden soll. Ein Teil soll mit einer Reduktion der Mitarbeiterzahl erreicht werden. (cf)