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Tod des belgischen Intendanten Gérard Mortier

09.03.2014 — Der belgische Intendant Gérard Mortier ist laut einer Mitteilung des belgischen Kulturministeriums in der Nacht auf Sonntag den Folgen einer Krebserkrankung erlegen.

09.03.2014 — Der belgische Intendant Gérard Mortier ist laut einer Mitteilung des belgischen Kulturministeriums in der Nacht auf Sonntag den Folgen einer Krebserkrankung erlegen.

 

Mortier, der als einer der profiliertesten und streitbarsten Theaterintendanten der Zeit galt, begann seine Karriere 1981 mit der Leitung des Théâtre Royal de la Monnaie. 2002 war er erster Leiter der Ruhr-Triennale und in der Folge Direktor der Opéra National de Paris. Vorgesehen als Leiter der mitterlweile eingegangenen New York City Opera zog er ab 2010 den Posten als Leiter des Teatro Real in Madrid vor.

 

Zuletzt machte er mit der Uraufführung der Oper Brokeback Mountain von Charles Wuorinen von sich reden, und kurz vor seinem Tod konnte er noch einen eigens für ihn kreierten Gérard Mortier Award des Magazins Opernwelt entgegennehmen. (cf)

 

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