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Lyoner Oper will Dorny nicht zurückhaben

17.03.2014 — Die Mitarbeiter der Oper von Lyon wenden sich in einem offenen Brief an die französische Kulturministerin und machen klar, dass sie den in Dresden vorzeitig entlassenen Direktor Serge Dorny nicht mehr zurückhaben wollen.

 

17.03.2014 — Die Mitarbeiter der Oper von Lyon wenden sich in einem offenen Brief an die französische Kulturministerin und machen klar, dass sie den in Dresden vorzeitig entlassenen Direktor Serge Dorny nicht mehr zurückhaben wollen.

 

Sie seien erfreut darüber, heisst es in dem offenen Brief, dass man in Dresden schnell realisiert habe, welche Persönlichkeit und welche Limiten Dorny prägten. In Lyon habe man zehn Jahre unter ihm gelitten. Mit Überraschung habe man zur Kenntnis genommen, dass er sich nun bemühe, wieder zu seinem eigenen Nachfolger in Lyon zu werden.

 

Dorny habe das Haus autoritär geführt, ohne über echte menschliche Autorität zu verfügen, er habe kaum delegiert und ein Klima des Misstrauens geschaffen. Zudem hätten Ereignisse wie die Absage einer Parsifal-Produktion im Jahr 2012 seine faktischen administrativen Schwächen offensichtlich gemacht.

 

Der Brief ist von Mitarbeitern aus künstlerischen, technischen und administrativen Bereichen verfasst und von der Mehrheit des Personals abgesegnet worden. Er findet sich hier (auf Französisch) im Web. (cf) 

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