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De Billy schmeisst Wiener Lohengrin-Dirigat hin

26.03.2014 — Bertrand de Billy wird die Lohengrin-Premiere vom 12. April an der Wiener Staatsoper nicht dirigieren, die von Andreas Homoki inszeniert wird und auch in Zürich gezeigt werden soll. Dem französischen Dirigenten ist «der Kragen geplatzt».

 

26.03.2014 — Bertrand de Billy wird die Lohengrin-Premiere vom 12. April an der Wiener Staatsoper nicht dirigieren, die von Andreas Homoki inszeniert wird und auch in Zürich gezeigt werden soll. Dem französischen Dirigenten ist «der Kragen geplatzt».

 

«Da wurde, was die Behandlung von Künstlern betrifft, einfach eine Grenze überschritten», zitiert der österreichischen Kurier den Dirigenten. De Billy hätte in Wien für Thielemann einspringen sollen, der sich aus der Produktion zurückgzogen hat, weil er am gleichen Abend in Salzburg Arabella dirigieren wollte.

 

Mit Regisseur Andreas Homoki sei vereinbart worden, bei der Gralserzählung und nur dort Kürzungen vorzunehmen.  In Laufe der ersten Proben habe Homoki aber auf Striche im 3. Aufzug gedrängt, die De Billy nicht habe akzeptieren wollen. Gemeinsam mit Staatsopern-Direktor Dominique Meyer habe man eine Lösung zu finden versucht. Allerdings habe auch der Tenor Klaus Florian Vogt auf Strichen bestanden. De Billy habe sich von der Leitung deshalb im im Stich gelassen gefühlt. Einspringen wird für den Einspringer De Billy nun Mikko Franck. (cf)

 

Originalartikel:

kurier.at/kultur/buehne/bertrand-de-billy-sagt-lohengrin-dirigat-ab/57.686.075

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