27.03.2014 Der deutsche Musikkäufer gibt im Durchschnitt rund 56 Euro pro Jahr für Musik aus, eine kleine Gruppe vor allem männlicher Intensivkäufer (knapp fünf Prozent) mindestens 80 Euro. Letztere verantworten fast die Hälfte der gesamten Musikumsätze.
27.03.2014 Der deutsche Musikkäufer gibt im Durchschnitt rund 56 Euro pro Jahr für Musik aus, eine kleine Gruppe vor allem männlicher Intensivkäufer (knapp fünf Prozent) mindestens 80 Euro. Letztere verantworten fast die Hälfte der gesamten Musikumsätze.
Über ein Viertel der Bevölkerung hat in 2013 mindestens eine CD gekauft, die höchsten Umsätze sind dabei von den 30- bis 49-Jährigen generiert (zusammen 47,9 Prozent) worden. Anders als bei den anderen Musikformaten zeigt sich bei den CD-Käufern ein relativ ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern.
Knappe 11 Prozent der Bevölkerung haben in 2013 einen Download gekauft, im Vergleich mit der CD ist die Käuferschaft etwas jünger, hier sorgen vor allem die Altersgruppen 20 bis 49 Jahre für die Masse der Umsätze.
Die Nutzer der Audio-Streaming-Services sind nach einer Ad-hoc-Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes GfK vom Januar 2013 über alle Altersgruppen verteilt, aber mit deutlichen Schwerpunkte: Sind es bei den werbefinanzierten Services vor allem die unter 30-Jährigen, finden sich bei den Premium-Streaming-Services vermehrt die Altersgruppen zwischen 20 und 49 Jahren wieder. Auch beim Streaming sind die Männer mit zwei Dritteln der Nutzer noch deutlich vor den Frauen mit einem Drittel.
Das Jahrbuch Musikindustrie in Zahlen 2013 des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) kann ab sofort kostenfrei als ePaper unter www.musikindustrie.de/jahrbuecher heruntergeladen werden kann. Ein Printexemplar kostet für Nicht-Mitglieder des BVMI 29,90 Euro. Es kann online bestellt werden. (cf)