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Oper von Indianapolis streicht Saisonende

28.03.2014 — Die amerikanische Opernwelt kränkelt: Nachdem die Oper von San Diego den Betrieb aufgegeben hat, muss nun die Oper von Indianapolis die letzte Produktion der Saison aufgrund finanzieller Probleme ersatzlos streichen.

 Opernwelt kränkelt: Nachdem die Oper von San Diego den Betrieb aufgegeben hat, muss nun die Oper von Indianapolis die letzte Produktion der Saison aufgrund finanzieller Probleme ersatzlos streichen.

 

Gespielt worden wäre die Britten-Oper Albert Herring. Damit hätte das Haus allerdings zu wenig Besucher mobilisieren können. Es hat deshalb entschieden, das Risiko nicht einzugehen. Laut einem Bericht des Indianapolis Star sind die Vermögenswerte der Oper von 613’010 Dollar im Jahr 2011 mit Beginn des Jahres 2012 auf 75’299 Dollar zusammengeschmolzen.

 

28.03.2014 — Die amerikanische

Branchenkenner monieren, dass in Indianapolis einem veralteten Modell nachgelebt wird, das davon ausgeht, dass Opernproduktionen per se teuer sien müssten. Der Indianapolis Star zitiert etwa den mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Musikmanager Charles Stanton, der erklärt, dass andernorts mittlerweile mit wesentlich schlankeren Budgets qualtativ hochstehende Produktionen realisiert würden. (cf)

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