02.04.2014 — Gegen die Ankündigung des Bayerischen Rundfunks, den Klassiksender BR-Klassik von den UKW-Frequenzen in die Digitalkanäle verschieben zu wollen, hat der Bayerische Musikrat protestiert. Der Sender wehrt sich gegen Vorwürfe, das Angebot marginalisieren zu wollen.
02.04.2014 — Gegen die Ankündigung des Bayerischen Rundfunks, den Klassiksender BR-Klassik von den UKW-Frequenzen in die Digitalkanäle verschieben zu wollen, hat der Bayerische Musikrat protestiert. Der Sender wehrt sich gegen Vorwürfe, das Angebot marginalisieren zu wollen.
Der Bayerische Musikrat hat eine Petition lanciert und fordert, BR-Klassik für die Dauer der generellen UKW-Nutzung auf dem bisherigen Kanal zu belassen, damit «die Vielfalt der Musikkultur in Bayern keine unumkehrbare Einschränkung erfährt». Unterschrieben haben die Petition mittlerweile mehr als 10’000 Personen. Dies entspricht 20 Prozent der angestrebten 50’000 Unterschriften
In einer eigenen Aussendung widerspricht der Sender. Martin Wagner, ab 1. Mai BR-Hörfunkdirektor, erklärt, der Bayerische Rundfunk wolle «seine Klassikangebote stärken, auf die Zukunft ausrichten und ein noch jüngeres Publikum für die Klassik gewinnen». Ein Wechsel der Welle BR-Klassik von UKW zu DAB+ habe überdies eine deutliche Verbesserung der Klangqualität zur Folge. (cf)