09.04.2014 — Im Grosvenor House Hotel in der Londoner Park Lane sind die Empfänger der International Opera Awards 2014 bekanntgegeben worden. Unter anderem wird der belgische Intendant Gerard Mortier posthum für sein Lebenswerk geehrt.
09.04.2014 — Im Grosvenor House Hotel in der Londoner Park Lane sind die Empfänger der International Opera Awards 2014 bekanntgegeben worden. Unter anderem wird der belgische Intendant Gerard Mortier posthum für sein Lebenswerk geehrt.
Laut einer Medienmitteilung haben Diana Damrau und Stuart Skelton den Preis Beste Sängerin beziehungsweise Bester Sänger des Jahres gewonnen, während Joseph Calleja den Leserpreis zugesprochen bekommen hat. Der Preis in der Kategorie beste Nachwuchssängerin/bester Nachwuchssänger ist an die amerikanische Mezzosopranistin Jamie Barton gegangen. Kirill Petrenko, Paul Brown und Barrie Kosky haben jeweils in den Kategorien Dirigent, Bühnen/Kostümbild und Regisseur des Jahres gewonnen und der Preis für das Opernensemble des Jahres geht an die Oper Zürich.
In der Liste der Gewinner sind auch Musikfestivals aus der ganzen Welt vertreten. Aix-en-Provence ist der Preis für das Opernfestivals des Jahres zugesprochen worden, die Salzburger Festspiele haben mit Norma den Preis der besten Neuinszenierung 2014 gewonnen, das Wexford Festival mit Cristina, regina di Svezia den Preis für die beste Inszenierung eines wiederentdeckten Werkes. Die Bregenzer Festspiele haben mit The Merchant of Venice den Preis für die beste Uraufführung des Jahres erhalten.
Der Preis für den besten Opernchor des Jahres ist an den Bayreuther Festspielchor gegangen und das Aldeburgh Festival hat für die Inszenierung von Peter Grimes am Strand den Preis für die beste Produktion anlässlich der Feiern zum 100. Geburtstag Brittens mit nach Hause genommen.
Noch zwei weitere Jubiläumsproduktionen gehören zu den Gewinnern: die Vlaamse Opera hat mit Parsifal den Preis für die beste Inszenierung anlässlich der 200-Jahr-Feier von Wagners Geburtstag zugesprochen erhalten und der Preis für eine Verdi-Jubiläumsproduktion ist der Hamburgischen Staatsoper für ihre Verdi-Trilogie zugesprochen worden.
Den Preis für die Komplett-Aufnahme einer Oper hat das Plattenlabel Chicago Symphony Orchestra Resound für ihre Aufnahme von Verdis Otello unter der Leitung von Riccardo Muti eingeheimst. Ann Hallenberg hat mit ihrer CD Hidden Handel bei dem Label Naïve den Preis für die beste Interpretation einzelner Opernarien gewonnen, der Preis für die beste DVD ist an die Aufnahme von Charpentiers David et Jonathas beim Label Bel Air Classiques verliehen worden.
Der Preis für den Philanthrop/Sponsor des Jahres ist Edgar Foster Daniels verliehen worden und das italienische Teatro Sociale di Como hat den Preis in der Kategorie Zugänglichkeit gewonnen. (cf)