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Tod des britischen Komponisten Patrick Standford

01.05.2014 — Der Verlag C. F. Peters vermeldet den Tod des britischen Komponisten Patric Standford, der als Vorsitzender der Hinrichsen Foundation auch die Förderung der zeitgenössischen Musik in Grossbritannien mitverantwortete.

01.05.2014 — Der Verlag C. F. Peters vermeldet den Tod des britischen Komponisten Patric Standford, der als Vorsitzender der Hinrichsen Foundation auch die Förderung der zeitgenössischen Musik in Grossbritannien mitverantwortete.

 

Standford wurde 1939 im englischen Barnsley geboren und studierte Komposition bei Edward Rubbra an der Londoner Guildhall School of Music and Drama. Der Gewinn eines Mendelssohn-Stipendiums im Jahr 1964 erlaubte es ihm, seine Studien bei Gianfrancesco Malipiero in Venedig und bei Witold Lutoslawski in Warschau fortzusetzen. Später wurde er Nachfolger seines Lehrers Rubbra als Professor für Komposition an der Guildhall School.

 

Mehrere Jahre lang war Standford Vorsitzender der Composers Guild of Great Britain (die mittlerweile in der British Academy of Songwriters, Composers and Authors aufgegangen ist) sowie des British Music Centre (heute Teil von Sound and Music). Mit Beginn seiner Lehrtätigkeit als Leiter der Abteilung Musik am Bretton Hall College in Leeds zog er ins nordenglische Wakefield und lebte dort bis zu seiner Emeritierung.

 

Standford war über 20 Jahre lang Mitglied im Stiftungsrat der Hinrichsen Foundation und übernahm kurz nach der Jahrtausendwende von Arnold Whittall den Vorsitz. Neben seinem Eintreten für die Stiftungsziele, vor allem für die Förderung der zeitgenössischen Musik in Großbritannien, war er in den letzten Jahren entscheidend an der Zusammenführung der Peters-Firmen und ihrem Zusammenschluss zur Edition Peters Group beteiligt. (cf)

 

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