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Peter Gelb befürchtet einen Met-Bankrott

10.06.2014 — Peter Gelb, der Geschäftsführer der New Yorker Metropolitan Opera geht davon aus, dass die Met in zwei, drei Jahren bankrott ist, wenn nicht drastische Massnahmen ergriffen werden. Zur Disposition stehen müssten vor allem die Musiker-Entschädigungen.

10.06.2014 — Peter Gelb, der Geschäftsführer der New Yorker Metropolitan Opera geht davon aus, dass die Met in zwei, drei Jahren bankrott ist, wenn nicht drastische Massnahmen ergriffen werden. Zur Disposition stehen müssten vor allem die Musiker-Entschädigungen.

 

In einem Interview mit Radio BBC 3 erklärt Gelb, die Gehälter von Chor und Orchester müssten um rund 16 Prozent gekürzt werden. Zur Zeit würden diese pauschal für mindestens vier Aufführungen pro Woche entschädigt, selbst wenn sie häufig bloss drei zu absolvieren hätten. Zudem müsse sich die Oper dem generellen Trend sinkender Eiintritte stellen. Die Verjüngung des Publikums gelinge nur unzureichend.

 

Gelb bereitet mit seinen Aussagen das Terrain für die anstehenden Lohnverhandlungen und die entsprechenden Forderungen der Gewerkschaften, die bereits mit Streiks drohen. Der aktuelle Vertrag mit den Musikern läuft Ende Juli dieses Jahres aus. (cf)

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