23.06.2014 — Ab Juni 2015 veranstaltet das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe eine neue Form der Kunstausstellung: Die «Globale», ein multipolares Ereignis von 300 Tagen, zeigt einen um die Naturwissenschaften erweiterten Kunstbegriff.
23.06.2014 — Ab Juni 2015 veranstaltet das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe eine neue Form der Kunstausstellung: Die «Globale», ein multipolares Ereignis von 300 Tagen, zeigt einen um die Naturwissenschaften erweiterten Kunstbegriff.
Der Kunstbegriff knüpft an die Renaissance an, an die Verwissenschaftlichung der Kunst in der Neuzeit, und eröffnet gleichzeitig eine Dimension der Zukunft – eine «Renaissance 2.0, die sich in der globalen Infosphäre entwickeln wird», wie das ZKM etwas kryptisch schreibt.
Die «Globale» wird von Kuratoren und Kuratorinnen wie Pan Gonkei (Central Academy of Fine Arts, Peking/China) oder Melita Zajc (Institute of Media Communication, University of Maribor/Slowenien) , aber auch solchen aus Ländern wie Brasilien, USA, Korea, Japan, Singapur, Indien, Australien, Österreich oder Frankreich mit unterschiedlichen Ansichten über die Entwicklung der Moderne und die Globalisierung gestaltet.
Sie wird nicht statisch bleiben, sondern sich im Laufe der Monate verändern. Um einige zentrale Exponate werden regelmässig neue Arbeiten gruppiert. Die «Globale» wird bis Mitte April 2016 andauern. Sie wird alle Ausstellungsflächen des ZKM | Karlsruhe, sowie den öffentlichen Raum der Stadt Karlsruhe bespielen. An ausgewählten Orten , die von historischer Bedeutung für die Kultur und die Wissenschaft sind, werden Werke zu sehen sein. (cf)