02.07.2014 — Doppelte Überraschung bei den österreichischen Opernfestspielen St. Margarethen. Die Produktionsfirma ist Pleite und hat Insolvenz angemeldet, und der Intendant Wolfgang Werner hat die Geschäftsführung abgegeben. Gespielt werden soll trotzdem – Verdis Aida.
02.07.2014 — Doppelte Überraschung bei den österreichischen Opernfestspielen St. Margarethen. Die Produktionsfirma ist Pleite und hat Insolvenz angemeldet, und der Intendant Wolfgang Werner hat die Geschäftsführung abgegeben. Gespielt werden soll trotzdem – Verdis Aida.
Laut lokalen Presseberichten ist Werners Firma Opernfestspiele (OFS) St. Margarethen GesmbH & Co KG mit rund vier Millionen Euro überschuldet. Werner hat deshalb ein Sanierungsverfahren am Landesgericht Wr. Neustadt beantragt. Hintergrund des Eklats ist laut der Zeitung Kurier ein Machtkampf zwischen Werner und den Eigentümern des Steinbruchs, den Esterházy Betrieben GmbH, die einen neuen Kurs steuern und die Festspiele erneuern möchten.
Werner habe bislang allerdings auf seinem Vertrag, der bis 2016 läuft, bestanden. In den vergangenen Jahren seien die Zuschauerzahlen allerdings deutlich zurückgegangen, von 190’000 Eintritte auf noch 100’000. (cf)