04.07.2014 — Der ORF trennt sich vom Intendanten seines Radiosymphonieorchesters. Christian Scheib ist von dem Entscheid selber überrascht worden. Als Grund gibt der ORF an, Scheib habe das Orchester «zu einem bisher noch nie dagewesenen Höhenflug» geführt. Wenn das kein Trennungsgrund ist.
04.07.2014 — Der ORF trennt sich vom Intendanten seines Radiosymphonieorchesters. Christian Scheib ist von dem Entscheid selber überrascht worden. Als Grund gibt der ORF an, Scheib habe das Orchester «zu einem bisher noch nie dagewesenen Höhenflug» geführt. Wenn das kein Trennungsgrund ist.
Die österreichische Zeitung die Presse schreibt, der ORF wolle «das Anforderungsprofil für den künftigen RSO-Chef ‚verlagern‘. Die Schwerpunktsetzung solle sich vom künstlerischen stärker zum wirtschaftlichen Management verschieben und fügt hinzu, dass sich die Einnahmen in der Zeit von Scheibs Intendanz um mehr als eine halbe Million Euro erhöht hätten.
Kritisiert wird der Entscheid vom Österreichischen Kunstsenat. Er schreibt laut die Presse Scheibs Verlust würde «das Orchester abrupt vor eine prekäre Situation stellen und lässt vor allem katastrophale Folgen für die Präsenz der Neuen Musik befürchten». (cf)
Originalartikel:
diepresse.com/home/kultur/klassik/3831373/RSO_Neue-Intendanz-Christian-Scheib-muss-gehen