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Aus für Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg

17.07.2014 — Für ein Stiftungsmodell zum Erhalt des Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg (SO) ausserhalb des SWR stehen «keine Zustifter zur Verfügung, die eine Unterstützung nachhaltig und verlässlich zusagen». Das Ergebnis einer entsprechenden Träger- und Geberkonferenz bedeutet das endgültige Aus für den ursprünglichen Klangkörper.

17.07.2014 — Für ein Stiftungsmodell zum Erhalt des Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg (SO) ausserhalb des SWR stehen «keine Zustifter zur Verfügung, die eine Unterstützung nachhaltig und verlässlich zusagen». Das Ergebnis einer entsprechenden Träger- und Geberkonferenz bedeutet das endgültige Aus für den ursprünglichen Klangkörper.

 

Eingeladen waren das Land Baden-Württemberg, die Oberbürgermeister und Landräte der benachbarten Städte und Kreise, die IHK Südlicher Oberrhein, die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) und die Freunde und Förderer des SO. Teilgenommen haben neben SWR und Stadt Freiburg die DOV, Staatssekretär Jürgen Walter vom Wissenschaftsministerium, Vertreter der Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald, der Bürgermeister von Gundelfingen sowie Vertreter der Städte Emmendingen, Offenburg und Donaueschingen.

 

Basis der Konferenz waren die Beschlüsse des SWR und seiner Gremien, ab 2016 nur noch ein Sinfonieorchester in Baden-Württemberg zu unterhalten, nämlich das SWR Symphonieorchester. 

 

Bei der Konferenz sollte geklärt werden, welche Zuschussgeber zu einer möglichen öffentlich-rechtlichen Stiftung mit welchen Finanzzusagen zur Verfügung stünden. Der SWR geht von einem Finanzbedarf von mindestens 11 Millionen ab dem Zeitpunkt des Übergangs in eine Stiftung aus. Der SWR hat hierzu bereits 2013 eine degressive Beteiligung von anfangs maximal rund vier Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Stadt Freiburg hat ihre Zusage auf Mietzinsverzicht für das Konzerthaus in Höhe von rund 340’000 Euro erneuert. Belastbare weitere dauerhafte Zusagen in namhafter Höhe konnten bei der Konferenz aber nicht benannt werden. (cf)

 

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