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Bilanz der Münchner Opernfestspiele 2014

01.08.2014 — Die Münchner Opernfestspiele 2014 sind mit Verdis La forza del destino zu Ende gegangen. Insgesamt standen an gut 40 Tagen über 75 Veranstaltungen auf dem Spielplan. Die Opern- und Liederabende im Nationaltheater.waren zu 99,13 Prozent ausgelastet.

 

01.08.2014 — Die Münchner Opernfestspiele 2014 sind mit Verdis La forza del destino zu Ende gegangen. Insgesamt standen an gut 40 Tagen über 75 Veranstaltungen auf dem Spielplan. Die Opern- und Liederabende im Nationaltheater.waren zu 99,13 Prozent ausgelastet.

 

Neben den Vorstellungen im Nationaltheater, dem Prinzregententheater und dem Cuvilliés-Theater, gab es mit der Reithalle eine neue Spielstätte. Die Festspiele in der Reithalle endeten mit einer Auslastung von rund 86 Prozent.  Im Rahmen der Festspiele in der Reithalle kamen dort drei Neuproduktionen (darunter eine Uraufführung) und ein Gastspiel zur Aufführung.

 

Mit 87’683 verkauften Karten wurden rund 9500 Karten mehr verkauft als 2013. Die Festspieleröffnung wurde im Rahmen von Oper für alle auf den Max-Joseph Platz übertragen und war auch live und online auf Staatsoper.tv zu sehen – insgesamt 48’000 Zuschauer waren dabei. Das Oper für alle Festspiel-Konzert mit Philippe Jordan und Diana Damrau besuchten rund 8000 Zuschauer. Zum 17. Mal fanden diese beiden Abende bei freiem Eintritt statt.

 

Die zweite Festspielpremiere zeigte im Prinzregententheater David Böschs Inszenierung von Claudio Monteverdis L’Orfeo mit Christian Gerhaher in der Titelpartie und Ivor Bolton am Pult. Auch diese Vorstellung war live und online auf Staatsoper.tv zu verfolgen. Neben den beiden Premieren kamen 12 weitere Repertoirestücke zur Vorstellung, darunter Macbeth mit Anna Netrebko (Rollendebüt als Lady), Il barbiere di Siviglia mit Juan Diego Flórez, Lucrezia Borgia mit Edita Gruberova, Tosca mit Anja Harteros und La traviata mit Diana Damrau.

 

Die Festspiele in der Reithalle wurden durch ein Gastspiel von Krzysztof Warlikowskis Kabaret warszawski eröffnet, es folgte eine Neuproduktion von Boris Blachers Die Flut in der Inszenierung des Videokünstlers Aernout Mik, die Uraufführung von Zeisls Hiob und Árpád Schillings Mehrgenerationenprojekt Jugend einer Stadt. (cf)

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