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Neuer Chef für Leipziger Museum für Musikinstrumente

13.08.2014 — Das Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig hat mit Josef Focht einen neuen Direktor. Der studierte Kontrabassist und Ausstellungsmacher stammt aus München.

 

13.08.2014 — Das Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig hat mit Josef Focht einen neuen Direktor. Der studierte Kontrabassist und Ausstellungsmacher stammt aus München.

 

Seit 2004 hat der heute 53-Jährige an der Münchner Universität ein sogenanntes musikwissenschaftliches Lexikon-Cluster als Informationsportal im Internet entwickelt und herausgegeben. Ein ähnliches Projekt möchte Josef Focht auch in Leipzig auf den Weg bringen.

 

Mit einem derartigen Portal können verschiedene Bereiche der Instrumentenkunde, Objekte, Personen, Körperschaften, Ereignisse oder Orte in lexikalischen Modulen abgefragt werden. Experten und Laien sollen den Wissensschatz kosten- und barrierefrei nutzen können.

 

Focht studierte Kontrabass und Klavier am Richard-Strauss-Konservatorium München. Parallel dazu studierte er Musik-, Theater- und Kulturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ausserdem in Wien und Tübingen. 1994 promovierte er an der Universität Tübingen zum Thema Der Wiener Kontrabass.

 

Neben zahlreichen Lehraufträgen in Musikwissenschaft und Musikpädagogik war er 25 Jahre lang selbstständig als Ausstellungsmacher, Forschungs-, Medien- und Museumsdienstleister tätig und arbeitete auch als Gutachter und Berater für öffentliche Einrichtungen aus Wissenschaft und Kultur. Als Musiker hat er seit den 1980er Jahren als Kontrabassist in der Alten Musik und in verschiedenen Kulturorchestern gespielt. (cf)

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