20.08.2014 — Alle zwei Jahre ermöglicht die Stubete am See in Zürich einen umfassenden Blick auf die Szene der Neuen Schweizer Volksmusik. Im September ist es wieder einmal so weit.
20.08.2014 — Alle zwei Jahre ermöglicht die Stubete am See in Zürich einen umfassenden Blick auf die Szene der Neuen Schweizer Volksmusik. Im September ist es wieder einmal so weit.
Am Freitag 5. September wird zum ersten Stubete-Ball in den Kleinen Tonhalle-Saal geladen. Die Festivaltage Samstag 6. und Sonntag 7. September beginnen jeweils mit einem Tanzworkshop zu Livemusik. Das Erlernte kann danach auf den Tanzbühnen Bauschänzli und Vestibule Tonhalle gleich erprobt werden.
2014 ist für das Ländlerorchester, das Hausorchester des Festivals, ein Kompositionsauftrag an Tommaso Huber aus Wien vergeben worden. Die junge Zürcher Akkordeonistin Viviane Chassot wiederum zeigt Meisterhaftes auf dem Akkordeon solo. Aus dem Appenzellerland und der Romandie sind zwei Männerchöre in Zürich: Das Bergwaldchörli Enggenhütten und die Armaillis de La Roche.
Mit der «Schänner Blech-Füfermusig», «Giiger Bertholds Seefi’s Strichquartett» und «Radix» wird alte und sehr alte Schweizer Musik (16. Jh.) erstmals wieder zu Gehör gebracht. Domenic und Curdin Janett dampfen mit ihrem Duo-Programm ihre musikalische Biographie aufs Wesentliche ein und präsentieren die Essenz: «Invenziuns». Das Halszitherfestival «Ufzupft» ist zu Gast und bringt die längst vergessene Schweizer Gitarre in die Gegenwart.
Der Gitarrist und Klarinettist Tinu Heiniger hat den Blues zur uremmentaler Musik gemacht. Wie die Mazurka oder der Schottisch im 19. Jahrhundert, so wurde im 20. Jahrhundert die Volksmusik aus noch weiter entfernten Ländern importiert. Da passt eine Begegnung von Heiniger mit Töbi Tobler und Markus Flückiger, zwei Monolithen der Schweizer Volksmusik, gut zusammen. (cf)
Das ganze Programm: www.stubeteamsee.ch