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Berliner Philharmoniker stützen Rundfunkchor Berlin

27.08.2014 — Die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Sir Simon Rattle zeigen sich solidarisch mit dem Rundfunkchor Berlin, der wegen eines fehlenden Tarifvertrages in Streik getreten ist.

27.08.2014 — Die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Sir Simon Rattle zeigen sich solidarisch mit dem Rundfunkchor Berlin, der wegen eines fehlenden Tarifvertrages in Streik getreten ist.

 

Die Chormitglieder haben ihre Arbeit kurz vor der Sommerpause niedergelegt. Der Streik ist nun vorläufig ausgesetzt worden, damit  Konzerte mit den Berliner Philharmonikern nicht abgesagt werden müssen. Der Rundfunkchor Berlin arbeitet laut der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) seit 21 Jahren ohne gültigen Tarifvertrag.

 

Die letzte Gehaltsanpassung sei vor zehn Jahren vorgenommen worden. Seit über zwei Jahren führten die DOV und der Deutsche Bühnenverein Vertragsverhandlungen, die in einen unterschriftsreifen Tarifvertrag mündeten. Die Unterschrift sei aber überraschend verweigert worden.

 

Das Rundfunk-Sinfonieorchester (RSB) und das Deutsche Symphonie-Orchester (DSO), die beiden Orchester, die wie der Chor bei demselben Arbeitgeber roc (Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH Berlin) beschäftigt sind, hätten demgegenüber alle Lohnsteigerungen erhalten, erklärt DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens. (cf)

 

 

 

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