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Gidon Kremer reagiert auf Ukraine-Konflikt

10.09.2014 — Mit Blick auf das aktuelle Geschehen im Russland-Ukraine-Konflikt hat sich der Geiger Gidon Kremer dazu entschieden, ein Programm mit der Kremerata Baltica in der Semperoper zu ändern und damit ein Zeichen für eine offene russische Kultur zu setzen.

10.09.2014 — Mit Blick auf das aktuelle Geschehen im Russland-Ukraine-Konflikt hat sich der Geiger Gidon Kremer dazu entschieden, ein Programm mit der Kremerata Baltica in der Semperoper zu ändern und damit ein Zeichen für eine offene russische Kultur zu setzen.

 

Anstelle von «All about Gidon», einer Art musikalischer Biografie, hat der aktuelle Capell-Virtuose der Sächsischen Staatskapelle Dresden nun ein Programm zusammengestellt, das den Titel trägt: «Gidon Kremer – Mein Russland». Dieses Programm erlebt in der Semperoper am 18. September seine Premiere.

 

Die aktuelle politische Situation in Russland und der Ukraine beunruhige ihn sehr, erklärt Kremer. Deshalb sei es mir ein besonderes Anliegen, ein Programm zusammenzustellen, das seine grosse Verbundenheit mit der russischen Kultur und Musik zum Ausdruck bringe, deren Werte er im heutigen Russland mehr als gefährdet sehe.

 

Gemeinsam mit den Musikern der Kremerata Baltica wird Gidon Kremer Werke von Sofia Gubaidulina, Leonid Desyatnikov, Mieczysław Weinberg und Alexander Raskatov musizieren. In der Mitte des Programms wird er sich in einem Gesprächsblock auch persönlich an das Publikum wenden. Auch der Komponist Leonid Desyatnikov, der eigens aus St. Petersburg anreist, wird an diesem Gespräch teilnehmen. (cf)

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