17.09.2014 — Die österreichische kulturdokumentation. internationales archiv für kulturanalysen hat im Auftrag der Kunstsektion des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur eine Onlineumfrage unter Kulturschaffenden durchgeführt. Das Ergebnis ist ernüchternd.
17.09.2014 — Die österreichische kulturdokumentation. internationales archiv für kulturanalysen hat im Auftrag der Kunstsektion des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur eine Onlineumfrage unter Kulturschaffenden durchgeführt. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Ein umfangreicher Fragebogen zu den fünf Themen Allgemeines, kulturelles Profil, Mitarbeitende, finanzielle Situation, Einschätzung der eigenen Situation sowie Platz für Vorschläge und Wünsche wurde an 303 Kulturinitiativen und -vereine versendet, 205 Einrichtungen haben sich an der Umfrage beteiligt.
Die Hälte der Einrichtungen amtet als Kulturversorger vor Ort in ländlichen Regionen, 40 Prozent sind in den Landeshauptstädten ansässig. Die meisten Vereine, die sich an der Umfrage beteiligt haben, befinden sich in Wien, in der Steiermark und in Oberösterreich, mehr als 80 Prozent sind kleine Vereine mit Umsätzen unter 1 Million Euro im Jahr, weitere 11 Prozent liegen zwischen 1 und 3 Million Euro.
Mehr als die Hälfte der bezahlten Mitarbeitenden (56 Prozent) verdienen höchstens 5000 Euro im Jahr, das entspricht knapp 360 Euro im Monat. Einkommen zwischen 5000 und 10’000 Euro (360 bis 700 monatlich) sowie zwischen 10’000 und 25’000 Euro (700 bis maximal 1800 Euro monatlich) verdienen jeweils 16 Prozent, beziehungsweise 17 Prozent der Mitarbeitenden, zwischen 25’000 und 40’000 sind es 6 Prozent. Nur 4 Prozent der Beschäftigten, nämlich 17 Personen ( davon 14 auf Leitungsebene) erzielen ein Gehalt von mehr als 40.000 Euro im Jahr. (cf)
Die vollständige Studie findet sich unter: www.kunstkultur.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=55361