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Eklat beim Klavierwettbewerb Rina Sala Gallo

06.10.2014 –Der französische Pianist  Pascal Rogé hat die Jury des Internationalen Klavierwettbewerbs Rina Sala Gallo im italienischen Monza aus Protest verlassen. Die Begründung entspricht gängigen Vermutungen über die Entscheidprozesse an solchen Konkurrenzen. Rogé stünden zudem drei Magnumflaschen Chianti zu.

06.10.2014 –Der französische Pianist Pascal Rogé hat die Jury des Internationalen Klavierwettbewerbs Rina Sala Gallo im italienischen Monza aus Protest verlassen. Die Begründung entspricht gängigen Vermutungen über die Entscheidprozesse an solchen Konkurrenzen. Rogé stünden zudem drei Magnumflaschen Chianti zu.

 

Rogé protestiert mit dem Schritt gegen die Wahl der Finalisten und die Art, wie diese bestimmt worden sind. Zur Auswahl gestanden seien sechs Kandidaten, eine Japanerin, ein Japaner, drei Italiener und eine Koreanerin. Seit Beginn des Wettbewerbs, schreibt Rogé auf seiner Facebook-Seite, hätten die Koreanerin Yejin Noh und der Japaner Yuta Yano am besten abgeschnitten.

 

Ins Finale gehoben worden seien aber die beiden Italiener und die Japanerin, die zuletzt deutlich abgefallen sei. Der Entscheid sei der stark italienisch geprägten Jury zuzuschreiben, deren Strukturen an das Wort «Mafia» erinnerten.

 

Zwei Magnum-Flaschen Chianti, die Rogé gewettet hätte, dass die Preisträger in dieser Reihenfolge Fiorenzo Pascalucci (1.), Federica Bortoluzzi (2.) und Atsuko Kinoshita (3.) heissen würden, hätte er im übrigen gewonnen.  

 

Auf die Vorwürfe Rogés antwortet das italienische Jurymitglied Roberto Prosseda, das sie zurückweist und Rogé selber seltsames Juryverhalten vorwirft, auf dieser Seite:
http://slippedisc.com/2014/10/monza-a-maligned-juror-responds (cf)

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