08.10.2014 — Eigentlich war vorgesehen, dass die akustisch problematische Pariser Salle Pleyel nach der Einweihung der neuen Philharmonie umgenutzt wird. Eine Übernahme des Saales zu diesem Zweck durch die Cité de la musique hat ein Richter nun aber vorläufig überraschend ausgesetzt.
08.10.2014 — Eigentlich war vorgesehen, dass die akustisch problematische Pariser Salle Pleyel nach der Einweihung der neuen Philharmonie umgenutzt wird. Eine Übernahme des Saales zu diesem Zweck durch die Cité de la musique hat ein Richter nun aber vorläufig überraschend ausgesetzt.
Der Deal ist offenbar auf Betreiben der Dirigentin Carla Maria Tarditi blockiert worden, der Ex-Gattin von Hubert Martigny, des Mitgründers der Altran Technologies, der 1998 die Firma Pleyel kaufte. Sie will den Saal weiterhin für klassische Konzerte genutzt sehen.
Bei der Cité de Musique reagiert man laut einem Bericht von Le Figaro auf den Coup gelassen. Man bleibe Besitzerin des Saales und die Umnutzung sei mit den Pariser Kulturbehörden abgesprochen, um in Sachen klassische Konzerte in der Stadt ein Überangebot zu verhindern. (cf)