31.10.2014 — Das Baltimore Symphony Orchestra hat eine Statistik zusamengestellt über die aktuellen Programme von 21 führenden amerikanischen Orchestern. Die Hegemonie der Tradition deutschsprachiger Länder ist verblüffend: Gespielt werden zu mehr als einem Drittel Werke aus Österreich und Deutschland.
31.10.2014 — Das Baltimore Symphony Orchestra hat eine Statistik zusamengestellt über die aktuellen Programme von 21 führenden amerikanischen Orchestern. Die Hegemonie der Tradition deutschsprachiger Länder ist verblüffend: Gespielt werden zu mehr als einem Drittel Werke aus Österreich und Deutschland.
Deutsche Komponisten füllen die Programme zu 23 Prozent, österreichische (vor allem Mozart) zu 14 Prozent. Russische Tonschöpfer steuern 19 Pozent bei. 54 Prozent der Werke stammen von lebenden Komponisten, bloss 1,8 Prozent von Frauen.
Knapp zehn Prozent der gespielten Werke wurden nach dem Jahr 2000 geschrieben. Gezählt worden sind in den Programmen 1000 verschiedene Werke von 286 verschiedenen Komponisten.
Gelistet ist in der Statistik, die die Saison 14/15 abdeckt, offiziell übrigens gerade mal ein Werk eines Schweizer Komponisten: Das Milwaukee Symphony Orchestra spielt Frank Martins Konzert für 7 Bläser, Pauken, Schlagzeug und Streichorchester von 1949. (cf)
Originalartikel:
bsomusic.org/stories/the-2014-15-orchestra-season-by-the-numbers.aspx