14.10.2014 -- Zu Ehren des Gründers des Stern’schen Konservatoriums Julius Stern in Berlin wird am 16. Oktober um 10.30 Uhr am ehemaligen Wohnhaus des Künstlers in der Friedrichstr. 214 eine Gedenktafel angebracht.
Beitrag veröffentlicht im Oktober 2014
13.10.2014 -- Von Béla Bartóks Divertimento für Streichorchester (1939) und Mozarts «Jupiter-Sinfonie» KV 551 umrahmt, bildeten zwei neue Werke von Fabian Müller (*1964), in Uraufführung dargeboten, die Hauptattraktion eines sehr konstrastreichen Konzerts mit dem Weinberger Kammerorchester in der Tonhalle Zürich.
13.10.2014 -- Die Geschichte der amerikanischen Exzentrikerin Florence Foster Jenkins soll mit Meryl Streep in der Titelrolle verfilmt werden. Was dem Streifen paradoxerweise blühen könnte: In höchsten Tönen gelobt zu werden.
13.10.2014 -- Am fünften Concorso Internazionale di Liuteria im italienischen Pisogne hat sich der deutsche Geigenbauer Andreas Haensel, der auch in Brienz studiert hat, gleich die Gold- und die Silbermedaille geholt.
Vielleicht gibt’s einen ganz einfachen Grund, weshalb der Schweizer Beitrag zur abendländischen Kunstmusik nicht als solcher mit nationaler Färbung wahrnehmbar geworden ist. Dem Schweizer qua Republikaner in einem Staatengebilde, das seine Stärken im Ausgleich von Minderheiteninteressen hat, war das nationalistische Selbstverständnis immer etwas suspekt, so zeigt sich das «typisch Schweizerische» in der Musik eben gerade auch im Eklektizismus. War die europäische Kunstmusik von Beginn im Mittelalter weg ein durch und durch europäisiertes Projekt, ist es die schweizerische in den Zeiten der sich formierenden postmonarchistischen Nationalstaaten gar als Raison d’être. Der 1889 in Baden geborene Emil Frey erlernte sein Handwerk bei Fauré und Widor in Paris und reüssierte in Berlin und Moskau; der 1896 geborene Basler Walter Lang ging nach München, der Aargauer Max Zehnder aus Turgi orientierte sich unter anderem an Hindemiths Ideen. Und der 1876 in Frankfurt am Main als Auslandschweizer geborene Marcel Sulzberger, der später als passionierter Cyclist auch mal an der Tour de Suisse teilgenommen hat ‒ wer kennt heute noch seinen Namen? ‒ formte seinen Stil in Paris und gab sich als Debussy-Schüler aus (der er nicht war), und wurde in der Schweiz vor allem vom Italiener Ferrucio Busoni gefördert.
Herausgegeben von Schott Music, Mainz Thema: Fake Bazon Brock Faken als Erkenntnismittel. Die Lügner retten die Wahrheit, denn nur das…
10.10.2014 -- Der Stiftungsrat der Berliner Stiftung Oper hat den Vertrag mit Barrie Kosky als Intendant der Komischen Oper Berlin vorzeitig bis zum 31. Juli 2022 verlängert.
10.10.2014 -- Juan de Dios Magdaleno ist der Sieger des Ö1 Talentebörse Kompositionspreises 2014. Der mit 10'000 Euro dotierte Preis ist von Ö1, der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und der Universal Edition zum vierten Mal vergeben worden.
10.10.2014 -- Der Deutsche Hermann Schneider, derzeit Intendant des Mainfranken Theaters Würzburg, wird ab der Saison 2016/2017 das Landestheater Linz leiten. Er folgt in dem Amt auf Rainer Mennicken.
10.10.2014 -- Das 91. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft hätte im Jahr 2016 in Dresden stattfinden sollen. Laut «Dresdner Morgenpost» will die Stadt ihre Bewerbung aber zurückziehen. SPD-Politiker sind irritiert.