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Beitrag veröffentlicht im Oktober 2014

Dvořáks Sechste mit dem Luzerner Sinfonieorchester

Cover CD26.09.2014 -- Man könnte meinen, dass das Luzerner Sinfonieorchester (LSO) als Residenzorchester des KKL seiner Heimatstadt, dem Gravitationszentrum des Lucerne Festival, Reputation sozusagen frei Haus geliefert bekommt. So ist es aber nicht, die Residenz ist eher Hypothek, misst man das städtische Sinfonieorchester doch automatisch an all den Klangkörpern, die da alljährlich im Sommer aufspielen, nichts anderes als die versammelte Weltelite, von den Wiener und Berliner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Concertgebouw Orchester über die grossen amerikanischen Orchester aus Chicago, Los Angeles und so weiter bis zum Mariinsky Orchester, vom Allstars-Kollektiv Lucerne Festival Orchestra ganz zu schweigen. Da muss man sich schon etwas einfallen lassen, um sich Respekt und eigenes Profil zu erarbeiten.

Kammerorchester Basel in Südamerika

03.10.2014 -- Heute bricht das Kammerorchester Basel auf nach Südamerika zu einer mehrtägigen Konzerttournee. Gemeinsam mit dem Dirigenten Giovanni Antonini und der Cellistin Sol Gabetta machen die Musikerinnen und Musiker Station in Montevideo, São Paulo und Buenos Aires.

10-Punkte-Plan gegen Demenz durch Hörverlust

02.10.2014 -- Demenz kann auch eine Folge von Hörbeeinträchtigungen sein. Am European Health Forum Gastein (EHFG)  ist aufgezeigt worden, dass Hörhilfen den kognitiven Abbau verlangsamen können.

Das Ohr reagiert auf tieffrequenten Schall

02.10.2014 -- Neurobiologen der Ludwig-Maximilians-Universität München haben nachgewiesen, dass auch tieffrequenter Schall unter 100 Hertz vom menschlichen Innenohr wahrgenommen wird und dort kleinste mechanische Reaktionen auslöst.

Ein Rachmaninow-Psychogramm in Herrliberg

01.10.2014 -- In Boccaccios Decamerone flüchten lebenslustige Einwohner von Florenz vor dem Schwarzen Tod, der Pest, und halten sich mit dem Erzählen durchaus auch frivoler Geschichten bei Laune. Etwa so kommt es einem vor, was sich ein fideles Trüpplein Unentwegter in der Kulturschiene Herrliberg immer mal wieder leistet; nur dass es sich dabei nicht um junge rebellische, sondern vorwiegend eher um in die Jahre gekommene rebellische Exponenten des Schweizer Kulturlebens handelt, und auch nicht um die Pest (selbst wenn die Epidemie ähnlich zu riechen scheint), sondern um einen Kulturbetrieb, der aufgrund von Eventitis, Sauglattismus und Ahnungslosigkeit zahlenmastigierender Kulturmanager mit Schüler-Wagner-Mentalität vor die Hunde geht.

Caen unterstützt Les Arts Florissants nicht mehr

01.10.2014 -- Die Stadt Caen verlängert ihren Vertrag zur Unterstützung des renommierten Barockensembles Les Arts Florissants nicht. Es muss künftig vermutlich ganz ohne Gelder der öffentlichen Hand auskommen.

Neueröffnung des Berner Musikhauses Krompholz

01.10.2014 -- Nach der Trennung von Loeb, einem Management-Buy-out und der Aufgabe der Ladenlokalitäten im direkten Zentrum Berns öffnet das traditionsreiche Musikhaus Krompholz die Türen neu.